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Birgitt Wagner
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Buchveröffentlichung: Christoph Beuers "Jeder Tag ein ganzes Leben"
Das Religionspädagogische Zentrum Heilsbronn, Referat Förderschulen, schreibt in seinem Newsletter 11-2008/09 vom Juni 2009: "Der Deutsche Katecheten Verein (dkv) hat im Mai ein besonderes Buch herausgebracht, keine übliche Arbeitshilfe oder Sachbuch, eher eine Art Erzähl- und zugleich Werkbuch, das sehr einfühlsam und anrührend von der Begleitung (Compassion) sterbender und trauernder Menschen mit geistiger Behinderung berichtet. Es erscheint uns als sehr gelungene Elementarisierung des christlichen Glaubens und seiner liturgischen Ausdrucksformen, ein überzeugendes Dokument der Lebensbejahung in scheinbar trostlosen Situationen....
"Was mein Sehnen sucht..." - Spiritualität und Alltag
Diakon Dr. Christoph Beuers, Seelsorger am St. Vincenzstift Aulhausen, ist Mitherausgeber des 5. Bandes Forum für Heil- und Religionspädagogik...
„Wir wollen nicht Herren sein über euren Glauben, sondern wir sind Diener eurer Freude“ (2 Kor 1,24).
Predigt von Bischof em. Dr. Franz Kamphaus anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums in der Vesper am 1. März 2009 im Dom zu Limburg
Der Rand wird zur Mitte - Von Bischof em. Dr. Franz Kamphaus
Seit über einem Jahr lebe ich im Vincenzstift Aulhausen, der zentralen Behinderteneinrichtung im Bistum Limburg. „Warum sind sie dorthin gezogen“, werde ich immer wieder gefragt. Das hat viele Gründe. Ein Grund: Ich wollte an den Rand des Bistums ziehen, um meinem Nachfolger nicht im Wege zu stehen. Also bin ich jetzt am äußersten Rande und entdecke von Tag zu Tag mehr: Der Rand ist die Mitte.
Die Mission behinderter Menschen von Bischof em. Dr. Franz Kamphaus Ein Beitrag für die Festschrift von Bischof Fürst (3.12.2008)
Die wohl bekannteste Gestalt mit einer starken Behinderung findet sich in einem Roman von Victor Hugo. Sie heißt Quasimodo und hat als Glöckner von Notre Dame Aufsehen erregt. Die Geschichte ist inzwischen zweimal verfilmt, als Hörspiel gesendet und als Musical aufgeführt. Victor Hugo beschreibt die Reaktion auf das Findelkind so: „Es war ein eckiger, sehr beweglicher Klumpen, der in einem Sack steckte. Nur der Kopf schaute heraus … ein missgestaltetes Ding. Man sah nur einen Wald fuchsroter Haare, ein Auge, einen Mund und Zähne. Das Auge weinte, der Mund schrie, und die Zähne schienen Lust zum Beißen zu haben … Eine der Schaulustigen meinte: 'Es ist ein wahres Ungeheuer von Scheußlichkeit, dieses sogenannte Findelkind'; eine andere ergänzte: 'Ich glaube, es ist ein Tier, der Bastard eines Juden und einer Sau; irgendetwas Unchristliches ist es ganz gewiss' … 'Man müsste es ins Wasser oder ins Feuer werfen.'“
Krone, Brot und Rosen Von Bischof em. Dr. Franz Kamphaus - Predigt anlässlich einer Ausstellung zur Hl. Elisabeth in Kloster Eberbach am 25.10.2008
Darf ich in einem ökumenischen Gottesdienst von der heiligen Elisabeth sprechen? Manchem klingt das vielleicht anstößig. Ich tue es nicht, um zu provozieren, sondern weil Elisabeth eine Heilige unserer gemeinsamen Geschichte ist, lange vor der Reformation. Drei Jahrhunderte hindurch haben die Christen des Westens sie gemeinsam als Heilige verehrt. Das hat sein Gewicht. Heilige können nicht nur trennen, sie können verbinden.
„…aus lauter Liebe und Barmherzigkeit“? Von Bischof em. Dr. Franz Kamphaus - Beitrag für die Festschrift Wolfgang Thierses (Oktober 2008)
Das Christentum gilt als die Religion der Liebe. Wenn jemand auch nur etwas vom Neuen Testament weiß, dann kennt er den Barmherzigen Samariter. Der hat mehr zur Identität des Christentums beigetragen als mancher Glaubenssatz. Kann er die Leitfigur sein für einen christlichen Politiker? Kaum! Politik ist nicht „aus lauter Liebe und Barmherzigkeit“ zu gestalten. Die neuzeitliche Demokratie steht seit der Französischen Revolution unter dem Anspruch von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, daran orientieren sich auch die meisten Grundsatzprogramme der Parteien. Doch bleiben wir einen Augenblick bei der Beispielerzählung vom Barmherzigen Samariter. Nicht immer ist klar, worums da eigentlich geht.
Credo und Kredit - Von Bischof em. Dr. Franz Kamphaus
Was hat das Credo mit dem Kredit zu tun? Mehr als mancher denkt. Beide entstammen demselben Wort. Das lateinische credere bedeutet glauben, vertrauen. Kredit meint „das Vertrauen in die Fähigkeit und Bereitschaft einer Person oder Unternehmung, Verbindlichkeiten, ordnungs- und fristgemäß zu begleichen …“ (Duden).
